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Andreas und die Versuchung : Festspiel in drei Scenen zum 29. September 1895
Entstehung
Seite
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Andreas.

wenn ich immer blinzeln sollt', das thät mir an denAugen weh. Da mach' ich sie lieber ganz zu, dann kannder, der die Bilder kaust, sie ja auch zumachen.

FNode (verzweifelt).

Ach, aus dem Aug' mir fließt

Thränenfluth wässerlich;

Denn Dil, Andreas, bist

Ganz unverbesserlich!

(Sie geht mit tragischen Schritten ab.)

Andreas (für sich).

Also das war die frühere Fräulein KunigundeRomantik. wenn sie nächstens einmal wiederkommt,sieht sie gewiß wieder ganz anders aus!

(Ende der zweiten Scene.)

Dritte Scene.

(Der alte Andreas an seiner Staffelei malend.)

Andreas.

Ls ist doch merkwürdig. Die Natur bleibt immerdieselbe, die sie von jeher gewesen. Die Bäume wehennoch gerade so im wind, wie sie früher geweht, dieMühlräder drehen sich noch ganz so wie sonst, und dasSonnenlicht fällt heute noch ebenso ins Meer, wie vortausend Jahren, aber die Leute malen das alle paarJahre ganz anders. (Ls klopft.) herein!

.Mode

(in einem ganz schmutzigen, zerrissenen Anzuge, als Dreckmalerei

auftretend. Sie stürzt auf Andreas zu und umarmt ihn).

G Andreas!

Andreas.

pfui Teufel! lassen Sie mich los! wer sind Sie?

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