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Andreas und die Versuchung : Festspiel in drei Scenen zum 29. September 1895
Entstehung
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Andreas (für sich).

Die will will) gewiß anpumpen. (Laut) Ich bedauresehr, ich habe in der letzten Zeit große Auslagen gehabt,aber wenn ich vielleicht mit einer Kleinigkeit (er greiftnach seinem Portemonnaie.)

Made.

Schnödes Gold? o nein fürwahr.

Drauf steht nicht mein Sinnen,

Plein Dich selbst mit k>aut und lsaarMöcht' ich mir gewinnen.

Andreas (für sich).

N)ahrhaftig, die will mich heirathen. (Laut) Ach,Sräulein, wir Maler sind herzlich schlechte Ehemänner.Tags sitzen wir immer im Atelier und Nachts im Mal-kasten, und für die Haushaltung geben wir nichts, alsdie Leinwand und das Gel.

Mode.

will Dich nicht als Ch'gespunst,

Kannst mich so verkennen?

Siehst das heil'ge Seuer der KunstDu nicht in mir brennen?

Andreas.

Das heilige Seuer der Kunst? Ach Sie wollenwahrscheinlich Modell stehen aber da müssen Sie sichan einen Sigurenmaler wenden, der zahlt dafür bis zuzwei Thalern täglich.

Mode

(sich erst entrüstet abwendend, dann wieder freundlich).

Schau, Andreas, mein Gewand,

Giebt's Dir keine Kunde?

Mittelalter ist mein Stand,

Name Kunigunde.