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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Mein Kaiser, blüh' Euch allerwegenUnd in der Schlacht Victoria Euren Waffen!

(Er trinkt den Becher aus und wirft ihn weg. Dem Henker audie Schulter klopfend.)

So jetzt Hab' ich nur noch mit Euch zu schaffen!(Ritter Kunz mit Profoß und Henker ab.)

Fünfter Austritt.

Ein Ehepaar, dann Erika, begleitet von einem Mönch, wirdzum Richtplatz geführt. Adelaide. Mrger. Volk.

Der arme Kerl!

^Kann.

Ara«.

Er hat jetzt feinen LohnDa bringt man auch die Hexe schon.

ciZilann.

Wie jung, wie hübsch! mich dauert das arme Wesen.

Nrau.

Ihr Männer seht nur immer auf's Gesicht

Auf Seelenwerth und Tugend seht ihr nicht.

Was pflog sie Umgang mit dem Bösen?

Ihr wird dafür, was sie verdient, gescheh'n

Möcht' alle Hexen so verenden seh'n.

tDflaNN (mit einem Blick auf seine Frau).

Und ich nur eine,

Sonst leine! (Erika wird zur Hinrichtung geführt, neben ihr ein Mönch.)

^Könch.

Nun, Kind fühlst Du im Herzen wahre Reu',

Daß Du Dich mit dem Teufel eingelassen?

's ist Zeit jetzt gleich wird Dich der Henker fassen,Dann ist's vorbei!

-Lrika.

Ach Pater eine Bitt' an EuchHab' schon gerechnet mit dem Himmelreich,Hab' auch erwecket Reu' und Leid,