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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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-Crista (zurückweichend.)

Wenn dieses Kreuz mich nicht beschützt,

Wird's wiederum ein Schwert in meinen Händen.

(Sie setzt sich das Schwert auf die Brust.)Schau hier die Brust, auf der es blitzt

Jetzt schwöre!

Kaiser.

Erika halt ein!

Nein!

Crista.

Ein Wort!

Kaiser.

-Lrika.

Nein schwöre!

Im nächsten Augenblicke ist's zu spät!

Kaiser.

Halt ein! Bei diesem Kreuz und meiner Ehre!

Mein Fuß nicht mehr auf Deinen Wegen steht.

c-Lrika.

Lebt wohl!

(Sie reicht das Schwert dem Ritter zurück und geht, bleibt aberplötzlich vor der Kaiserin sich stolz aufrichtend, stehen.)

Jetzt ist er wieder Eu'r nichts mehr Euch trenntJetzt fesselt ihn an Euch, wenn Ihr es könnt!

(Erika auf ihren Vater zugehend, bleibt eine Weile bei ihm stehen.)

Kaiserin (ihr nachjehend, für stch).

Glaubst Du, mit etwas Wichtigthuerei,

Ein wenig Pathos und Frechheit dabei

Entwaffnen ließ sich ein verwundet Frauenherz?

Geh Du ich find' Dich allerwärts!

5 *