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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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^Ritter A«iy (für siä).

Gut so es war zwar herrlich hier,

Doch so ist's besser ihr und mir;

Denn meinem Hals und ihrer EhreUngünstig ist des Hvses Atmosphäre!

(Ritter Kunz mit Erika ab.)

Kaiser

Mir träumte einst, im öden Lebenslauf

Hab' sich ein Haideblümlein um mein Herz gewunden

Jetzt wach' ich in der dürren Haide aus

O Erika Du bist verschwunden!

Fünfter Austritt.

Dir Vorigen. Ein Herold kommt aus die Bühne. Ein Trom-petenstoß.

^Herold (auslret-nd).

Der Baiernherzog läßt Euch bieten Gruß,

Der Hand des Kaisers den Vasallenkuß

Doch da sein Kaiser thät ihn tief verletzen,

Sieht er, um diese Scharte auszuwetzen,

Genöthigt sich, Tyrol und Salzburg zu besetzen!

Kaiser.

Ha Dank Dir, Schlachtengott, für dieses MahnenArkad'scher Schäfer wirf den Stab dahin

Da, wo im Sturmwind flattern meine Fahnen,

Soll meine alte Klinge wieder sprüh'n!

Halloh zu Roß! Die echte Manneslust,

Sie findet sich doch ganz allein

Im Bügel, Stahl an Stahl, und querfeldein

Und Mann'sbrust gegen Mannesbrust!

(Kaiser mit allen Rittern ab. Es bleibt nur die Kaiserin undim Hintergründe der Großinquisator.)