Und trinkt mit Sepperle Eu'r Hofgcbrüu,
Damit in Eurer Bauernherzogrolle,
Euch passende Gesellschaft sei!
Herzog von c^gaiern.
Das mir? Ihr werdet von mir hören!
(Herzog von Bayern ab.)
Herzog von Schwaben <n-r sich.)
Hier fängt es ungemüthlich an zu gährenEs ist doch nirgends besser, als zu Haus.
(Zum Kaiser., Mein Kaiser, legt es mir nicht Übel aus,
Es hat sich, wie vormals so oft, schon wiederDas Zipperlein bemächtigt meiner GliederUnd der Respekt vor Euch alleinMich jetzo hindert: au, mein Bein! zu schrei'n,
Gestattet also —
Aaijer
(macht eine unwillige Bewegung des Berabschiedens. Herzog von Schwaben mittiefer Verbeugung ab).
Doch jetzt zu meiner Erika zurück,
Erhöht durch sie sei all der Ihren Glück.
(Nach einer Pause.)
Hoch sei erhoben Jeder, wer Ihr nah,
Wer blutsverwandt mit meiner Erika!
Ihr Vater — nun — wo ist er gleich ? (Er sieht sich um.)Der edle Ritter Kunz von Greifenklau,
Schatzmeister werde er in meinem Reich!
Häslinge (>ür sich).
Au! Au!
Dritter Auftritt.
Die vorigen. Der Bürgermeister und die Rathsherrn vonAugsburg kommen ganz zerzaust auf die Bühne gestürzt.
ciLürgermeister
Zum Kaiser muß ich hin — tritt rückwärts, Wache!
(Er reißt sich los und wirft sich vor dem Kaiser nieder.)
O, Kaiser, unsre Noth unsäglich ist!