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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Kerwg von >D6aiern.

Mein Kaiser auf ein Wort der hat sein Theil,Doch glaubt die Sache bringt Euch wenig Heil.Verpönt bei Hof des Tadels lautes Sprechen,

Nur um so lauter schallt des Tadels WortIm Reiche draußen dann von Ort zu Ort,

Da könnt Ihr doch nicht Jeden niederstechen.

Und, wißt im Reiche glimmen noch verstohlenDes Aufruhrs kaum erst halb erlosch'ne Kohlen,

Ein Hauch dann zischt und züngelt's in die Höh':In Flammen steht Eu'r Reich in Fern und Näh'!

Was mehr?

Kaiser.

Lersog von 63Zaiern.

Eu'r Reich auf ehr'nen Füßen steht,So lang mein Banner neben Eurem weht.

Wie mächtig dieses Banners FlugFür Euer und des Reich's Geschick,

Ihr saht's noch jüngst auf Eurem Römerzug.

Kaiser.

Was wollt Ihr, Herzog?

Ker-og von ^Daiern.

Nun ich komm' zurückAuf das, was ich Euch damals vorgeschlagen,

Tyrol und Salzburg

.Kaiser.

Ha Du kannst wagen

I» Meiner eignen Pfalz. (Er leg, di- Hand an'S Schwert.)

LerM von Maiern.

Laßt stecken Euer Schwert,Ich bin nicht einer von des Hofes Sippe

Mir steckt das Futter in der eignen KrippeAn meines Herzogthumes eignem Heerd.

Kaiser.

So zieht zurück auf Euere Knödelscholle