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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
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K.ai>er.

Was wollt Ihr?

^Bürgermeister.

Rache! Rache! Rache!

Und auch Entschädigung, wenn's möglich ist!

-Kaiser.

Was ist Euch widerfahren? sprecht'

Bürgermeister.

O Herr ich Hab' ein gutes, deutsches RechtAuf das, was mein, an Baarschaft und an KnochenNun diese Knochen sind zerbrochenUnd diese ganze Baarschaft ist dahin!

(Kaiser.

Wohin?

-^Bürgermeister.

Da fragt den Rittersmann,

Der uns bei Nacht im Tannenwald fiel an,

Der, was da rund und klimpernd und von Gold,

Mit unsres Kaisers Bildniß drauf so hold,

Zweihundert Stück mir bricht das Herz dabeiBedenkt, mit Eurem eigenen Conterfei!

Der uns von unserm Saumthier sie geraubt,

Wo sie im Mantelsack so friedlich lagen

Und uns das Fell dabei so wund geschlagen

O Gott mein Lebtag hätt' ich nicht geglaubt,

Der Prügel solche einmal zu ertragen!

(Kaiser.

Wer war's denn?

^Bürgermeister.

Ach ich Hab' wohl 'neu Verdacht,Er war vermummt zwar, und 's war finstre NachtDoch habe ich ein klein Jndicium hier:

Als wir im Handgemeng' uus rauften schier,

Daß rund herum die Fetzen um uns flogen

Doch leider, unsre eigenen zumeist,

Da Hab' auch ich dem Krippenreiter dreist