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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Erster Löffing.

Der sieht nicht aus, als macht er Spas!

Zweiter Löffing.

Ich glaub', er mißt mit scharfem Maaß!

Lrsier Löffing (zum zw-nm).

Freund, laßt uns, wie beini Tempeln, ruhig schätzen,Ob König wir, ob Tante setzen!

Laiserin (laut und würdevoll).

Das sagt Ihr mir, des Reiches höchstem Weib,

Dem angetraut Ihr seid mit Seel und Leib!

Wenn sich zum ärmsten Weib in Eurem Land,

Der ärmste Mann mit solchem Wort gewandt,

Und wär's andeutend nur, verblümt, verstohlen

Des ärmsten Heerdfen'rs längst erlosch'ne Kohlen,

Sie würden vor Entrüstung wieder glüh'n

Und Ihr sagt das der Kaiserin!

(Zu den Vasallen.)

Basallen Ihr wem nur ein Giebel ragtAuf ehrbar'n Hauses Heiligthum hienieden,

Wem nur von Euch ein treues Weib beschieden,

Hört was man Eurer Kais'rin sagt!

-Drster Löffing Mr sich,.

Er schweigt verduzt auf das, was sie gesagt hat,

Das Eisen muß man schmieden, wenn's noch warmWer richt'ger Zeit ein richtiges Wort gewagt hat.

Dem flog noch stets Fortuna in den Arm!

<rau,.) Ich bin ganz Ihrer Ansicht, hohe Frau,

In so was muß man's nehmen sehr genau

Ein Kebsweib paßt nicht in ein ehrbar Haus!

Laiser tihu ni-de,st-chendi.

Schurke mit Dir ist's aus!

Wer wagts's noch, meiner Krone schönsten SteinZu löthen frech und ungebührlichIn seines Wortes schmutz'ge Fassung ein?!