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Was trieb dahin die buhlerische Dirne?
Steh' Rede mir, hast Du dazu die Stirne.
(Erika bedeckt das Antlitz mit den Händen und beginnt zuschluchzen.)
Kaiser (fi- b-im Arm- fassend).
Hieher zum Thron!
-Lrika.
Ich will nicht — nein —
Laßt los mich, Herr!
Kaiser.
Der Will' ist mein!
Hier steht mein Thron — hier steh'n meine Vasallen —Hier soll mein Wort im lichten Tag erschallen —
Du fragst, was mich zu diesem Mädchen trieb?
Nun denn, so ruf' ich's laut: die Lieb', die Lieb'!
Soll — wer da trägt der Krone schwere Last,
Die, wen sie schmückt, .erdrücket fast —
Soll er, der Herr der Welt — soll er alleinNicht Herr in seinem eig'nen Herzen sein?
(Auf die Kaiserin zeigend.)
Mein Volk, schau hin — auf meines Reiches ThroneDas hohe Weib in Diadem und Krone —
Sie ist und bleibt die Kaiserin im Reich —
An Glanz und Hoheit sei ihr keine gleich!
Doch hier in meines Thrones nächster NäheUnd Eures Kaisers Herzen himmlisch nah —
Hoch über aller Unterthancn HöheFortan steht meine Dame Erika!
Als Ihr mich All' verlassen habt, Vasallen —
Als in den Staub gesunken mein Panier —
Mit ihrem Vater stand von Allen, Allen,
Dies treue Mädchenherz allein zu mir!
Jetzt bin ich wieder Herr in meinen Reichen,
(sein Schwert ziehend)
Es blitzt der Hoheit furchtbar mächtig ZeichenIn meiner Hand! Weh' Jedem, der da tritt zu nahDes Kaisers Herzenskön'gin Erika!