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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Großinquisitor.

Ganz ohne Zweifel!

Kaiser <a»! seine Brust schlagend).

Den Teufel könnt Ihr in Person hier schauenHier steht er hütet Euch vor feinen Klauen!

Ich war heut' Nacht mit ihr an jenem Teich.

(jurückfahrend).

Der Kaiser! Hört! Der Kaiser!

Kaiser.

Wer von Euch

Hat hier den Muth in Worten oder BlickenDem Kaiser einen Tadel auszudrücken?!

Großinquisitor.

Nein, Herr bei aller Ehrfurcht vor dem Thron,Den stets gehegt die Inquisition

Die Sach' ist noch zu wenig aufgeklärt,

Um so zu thun, wie Ihr begehrt

Und was wir mal mit stillen Händen fassen,

Wir Pflegen es so leicht nicht wieder loszulassen.

Aaiser

Halt, rother Pfaffe fort die Hand

Sonst färb" ich rother noch Dein roth Gewand!

Großinquisitor «ar st«,

Mit dem ist jetzt schlecht anzubinden,

Muß 'nen inockus vivsncki finden

Doch für den jetz'gen Augenblick alleine;

Denn unser Arm ist länger, als der seine.

Kaiserin

(sich stolz von dem Thronsessel ausrichtend, zum Kaiser).

Steh' Rede mir und Antwort Mann dem Weib',Das eins mit Dir soll sein an Seel' und LeibDu, Kaiser dieses Reichs, der Kaiserin.

Was trieb zu dem verrufnen Ort Dich hin,