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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
Seite
57
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Geschlossen (;u sma.)

--'s thut mir leid um Dich, mein Kind,

Doch mutzt Du Dich nicht allzusehr drum grämen,

Wir müssen Dich in uns're Obhut nehmen.

(Zu ein paar Jnquisitionsdienern.)

Nehmt Euch des Fräuleins da ein wenig anUnd sorgt für trocknes Fichtenholz sodann.

(Tie Jnquisitionsdiener nehmen Erika in Haft.)

^lbelaide (zur Kaiserin).

Barmherz'ger Gott! das wollt' ich nicht nein, nein!Ich bitt' Euch, hohe Kais'rin, haltet ein!

Aailerin.

Schweig! glaubst Du denn mit leisen MondscheinklagenUnd Thränen räche sich ein Weib, wie ich?

Zweiter Austritt.

Die vorigen. Man hört ein Hifthorn klingen.

FTe.

Der Kaiser!

Kaiser (h-rcinstürzend).

Was geht hier vor? Ihr fesselt Erika?

Da habt Ihr, Schurken, Euere Löhnung da!

(Er wirft den einen der Jnquisitionsdiener rechts, den anderenlinks gegen die Conlisfe.)

Großinquisitor.

Vergebung, Kaiser das ist mein Revier

Hier ist die kaiserliche Macht zu Ende

Nach Hexenrechtes Paragraphen vierGehört das Fräulein da in meine Hände!

Denn gestern Nacht im Park' beim Teiche dort,

Ihr kennt ja jenen uncanon'schen Ort

Hat sie mit dem, der da im Dunkeln wandelt,

Ein recht vertraulich Stäubchen unterhandelt.

Kaiser (der Erika umschlungen hält).

Was mit dem Teufel?