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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Doch will ich zum Schutzengel beten,

Er steh' mir bei in allen Nöthen!

c-LrtlM (iiir sich).

Das laut Verwünschte, leis Begehrte,

Ich nenn' es mein das Unerhörte

Sie kennt nur Wunsches gold'nen Strahl,

Nicht sündlichen Besitzes Qual!

Adelaide.

Da kommt er mit der Kaiserin

Paßt auf er schielt gleich wieder nach mir hin.(Die Beiden treten zurück.)

Fünfter Austritt.

Vir Vorigen. Kaiser und Kaiserin.Kaiserin.

Mein Herr und Kaiser ich versteh' Euch nicht.Ihr habt entlassen Augsburgs Rath in Gnaden;Ihr solltet diese Krämersippschaft ladenUm Hochverrat vor's peinliche Gericht!

Was kümmern uns die paar geschenkten Sachen?Weit mehr als Pöna, ließ sich flüssig machen!

Kaiser. -

Warum denn mit den Tatzen wilder KraftDie arme Menschheit in's Genicke fassen?

Das Leben ist so schön und zauberhaft,

Und, wer's genießt, der kann auch leben lassen!

Kaiserin.

Und Schwabens Herzog, dessen ZipperleinDen Vorwand bot, Dich schnöde zu verlassenDem Hochverräter konntest Du verzeih'n?

Die Langmuth mag ein Andrer fassen!

Kaiser.

Das Zipperlein! Der ist bestraft genug!

Kein Richter braucht ihn mehr zu richten.