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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Die bis dato auf Eures Reiches Landen,

Als erste Hypothek gestanden;

Da nun die Immobilien in Gefahr,

So halten wir uns an das Mobilar,

Drum gebt gefälligst dort die Krone her,

Sie kann Euch jetzt ja doch nichts nützen mehrWir stellen aus Euch dann für Eure Schulden'ne Quittung netto von 10 000 Gulden.

(Er will dem Kaiser die Krone abnehmen.)Zraiser <!«>» Schwnt zi-h-nd).

Ha Ihr! in Eu'rer Seele jedem StreifeRiechts doch nach Käse und nach grüner Seife

Aurück! (Dir Bürger weichen zurück.)

Erster ^Nachsherr,

Die Spekulation bringt uns kein Glück,Kommt laßt uns lieber still nach Hause geh'n.

Zweiter ^Rathsherr (sich --mseh-nb).

Doch unsre Töchter, nirgends sind zu seh'n.

LZLürgermeister.

Sie sind gewiß schon heimgegangen ebenUnd sitzen dort, mit frommem keuschem Sinn,

Halb schlafend bei der Spindel am Kamin.

Kommt wollen wir uns auch dahin begeben.

<Die Bürger ab.)

Zraiser (die Kaiserin umfassend).

Jetzt Hab' ich nur noch Dich nur Dich alleineIn Dir umfasset Alles, was da seine,

Der, dem vor einer Stunde FristDer Erdball unterthan gewesen ist!

Kaiserin.

Ich kann Dir hier von keinem Nutzen sein

Du mußt Dich jetzt vor aller Welt verstecken

Ich werde wandern geh'n Land aus, Land ein,

Uns wieder Anhang bei dem Volk zu wecken.

O wo ein Weiberauge späht und wacht,