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Kailer
Was wollt Ihr, Baierns Herzog, mein Vasall?
Herzog von ^Naiern.
Ein kleines Wörtchen mit gedampftem Schall.
Werd' immer gern an Eurer Seite wandern —
— Und — thut's der Baier — thnens auch die Andern —Doch möcht' ich gern mich etwas arrondiren —
Tirol und Salzburg kam' mir grad' zu Paß —
Ihr werdet d'ran nicht eben viel verlierenUnd meiner Frau macht's einen Heidenspaß.
Kaiser.
Verräther — für dies eine Wort allein
Müßt' über Deinem Haupt das Beil des Henkers schweben!
Herzog von Maiern.
Ihr wollt es also nicht, mein Kaiser?
Kaiser.
Nein!
Herzog von Maiern.
So Hab' ich hier nichts mehr zu suchen eben.
Kaiserin <j»m Kaiser).
Versprich's ihm doch — Du kannst ja ohne GrämenGelegentlich es später wieder nehmen.
<Zum H-rz°g>, So seid doch nicht so kurz und abgerissen —Man wird mit Euch sich arrangiren müssen.
Der Kaiser sagt gewiß zuletzt noch: ja!
Herzog von Maiern.
Nulier tnesut in soelsmu!
(Zu den Seinigen.)
Ihr Baiern — aufgesessen — schirrt den Troß —
's geht knödelwärts nach Heim mit Mann und Roß!(Herzog von Baiern mit den Seinigen ab.)
Hriüa (zu ihrem Baier).
Komm' flüchten wir im allgemeinen Drängen!