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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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ff"

Eitler Kun).

's thut nicht mehr Noth, Du gute Erika

Der Kaiser denkt nicht mehr, mich aufzuhängen;

Denn eig'ne Sorge steht ihm allzunah.

cLin bäurischer ^Ritter

(zu der ersten Jungfrau, mit der er bereits lange geschäkert).

Zu schön bist Du für einen städt'schen Tropf,

Mit diesem Schelmenaug' und diesem Grübchen,

Komm' mit ich nehm' Dich auf den SattelknopfUnd mache Dich zu eines Ritters Liebchen.

(Er umschlingt mit seinem Mantel das Mädchen.)

-Ärste Jungfrau a-if-).

Ihr braucht Gewalt? Herr Ritter unerhört!

's war' eine ja der allergrößten Sünden

Auch ist's unpassend, zwei auf einem Pferd

Witter.

Im Sattel erst dann wird sich Alles finden.

(Sie läßt sich, nur geringen Widerstand leistend, vom Ritter weg-sühren.)

Ker?og von Schwaben cg-ht °f de» Kager l»s).

Kaiser.

Herzog von Schwaben was ist Eu'r Begehr?

Kerzog von Schwaben.

Des Baiern Aufbruch, Kaiserlicher Herr,

Ist ein durchaus unwürdiges Betragen.

Dem Kaiser seine Dienste aufzusagen

Gleich bei der ersten schlimmen Conjunctur

Aus Selbstsucht! 's geht mir gegen die Natur!

Kaiser

(dem Herzog auf die Schulter klopfend).

Ha wie mich freut solch' Mann'swort treu und bieder!Daran erkenn' ich meine Schwaben wieder!

Kerrog von Schwaben.

Jawohl ich bleib' Euch im Principe treu

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