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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
Entstehung
Seite
14
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Kaiser.

Nun, Ritter Kunz von Greifenklau?

Witter Knn) (sehr verwirr,,.

O Herr

Ein Halsband gleicht gar oft dem andern sehr.Kaiser.

Und ich werd' Euch ein Halsband legen an,

Das auch gar manchem andern ist sehr ähnlichUnd das manch' Euch sehr ähnlich seh'nder MannHoch in der Luft zu tragen pflegt gewöhnlich!

He einen Strick!

cÄriäa (vor dem Kaiser auf die Knie fallend).

O, mächt'ger Herr der heut'gen MorgensonneJauchzte mein Vater zu mit Heller Wonne

Laut klang es durch den rothen Haidegrund:Sie naht sie naht die langersehnte Stund',Mein heißer Wunsch wird in Erfüllung geh'n,

Heut' werd' ich endlich meinen Kaiser seh'n!"

Und jetzt da er sich fühlte hier am OrtVon der Erfüllung Glorienschein umgossen

Soll da aus seines Kaisers ernstem WortIhm das Verderben sproßen?

Kaiser.

Armes, armes Kind!Kaiserin.

Mein Herr Gemahl nur keine Schwächen!

Hier gilt's, als höchster Richter, Recht zu sprechen.

Vierter Austritt.

Die vorigen. Herold. Dann päpstlicher Legat.

Kerald (nachdem er in die Trompete geblasen).

Platz da profanes Rittervolk es nahtIm rothen Hut ein päbstlicher Legat.

c^egat tz»m Kaiser).

Im Namen dessen, der mich hergesandt,