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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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O Gott Ihr armen, armen Spardukaten(Er beräth sich mit den Rathsherrn.)

Dritter Auftritt.

Die vorigen. Ritter Lun? von Greifrnkiou. Erika.Witter -Lim?.

Da steht er in höchsteigener Gestalt,

O hätt' ich hier den größten meiner Humpen,

Wie freudig wollt' ich sein Zwei-Maaß-GehaltHerunter mir in Herz und Nieren pumpen

Und dabei rufen: Heil dir Deutschlands Stern,

Heil unserm hohen kaiserlichen Herrn!

--Srika.

O Vater, zieh' mich nicht so in's Gedränge

Das Herz wird mir im Mieder fast zu enge.

Das Alles ist so wundergroß und schön,

Doch möcht' am liebsten wieder heimwärts geh'n.(Bürgermeister und Rathsherren gehen auf den Kaiser zu.)^LUtter Arm?.

Schau dort ihre Gestrengen,Die Rathsherrn Augsburgs nah'n dem Kaiser sich,

Ich wollt' er ließ die Pfeffersäcke hängenUnd macht' zu ihren Erben mich und Dich.

Komm' näher, daß wir die Verhandlung hören

(Er zieht Erika vorwärts.)

^Bürgermeister c,um Ku,-r>.

O Kaiser, heilig ist uns Eu'r Begehren,

Doch, wollt Ihr Augsburg stellen auf den Kopf

Vom Stiefelschaft bis zu des Kragens Schopf

Beim heil'gen Ulrich und der heil'gen Afra,

Mehr als zehntausend Speziesgulden Gold

Und quetscht Jhr's aus kommt nicht herausgerollt.

-Laifer.

Zehntausend Gulden? hm die Summ' ist klein.-Laiferin cz»m Kan-r>.

Sei stark, mein Gatte. Kaiser sage: nein!