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Erika : Düsseldorfer Malkasten-Tragödie in fünf Aufzügen
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Erster LZLatbsberr.

In vierundzwanzig Stunden frißt die SchaarDas ganze Augsburg auf mit Haut und Haar.

Zweiter cZLakbsherr.

Und dann der gnäd'ge Himmel steh' uns bei

In jedem Geldschrank werden vogelfreiDie allerwohlerworbensten Dukaten.

--Srster L^alhsherr.

Und unsre Töchter'?! Bomben und Granate«!

Lrste Jungfrau (zur zw-il-n,.

Was Einquartirung gibt's bei uns am Orte?

O welche himmlische Musik im Worte!

Zweite Jungfrau.

Wie kannst Du Dich so täppisch freuen! Leider,

Mein rosa Kleid ist immer noch beim Schneider.

Zraifer lforlfahrrnd zum Bürgermeister).

Und dort im Weichbild Euerer Reichsstadt frei,

Wir können dann in aller Ruh' berathen,

Wie wohl ein Anleh'n zu beschaffen seiVon einigen tausend Muttergotts-Dukaten.

-ZSürgermeister.

O Kaiser, was Ihr da zu thun gedenkt,

Die Quadersteine Augsburgs davon beben,

Vom Grund, wo sie der Steinmetz eingesenkt,

Bis wo des hohen Domthurms Glocken schweben.

O Herr, verschont uns

Kaiser.

Nun vor Augsburgs ThorLieß sich verhandeln auch des Darlehns Höhe,

Eu'r hoher Rath ist ja in nächster Nähe,

Schlagt mir ein annehmbares Sümmchen vor.

-DSürgermeifter.

So will ich mit dem hohen Rath berathen

(Mit zum Himmel gehobenen Händen.)