Druckschrift 
Der Genius V.d.D.K.z.g.U.u.H. : Malkastenstück in einem Aufzuge ; 50jähriges Stiftungsfest des Vereins der Düsseldorfer Künstler z. g. U. u. H. am 1. Juli 1894
Entstehung
Seite
31
Einzelbild herunterladen
 

31

Wenn nicht mein Gedächtniß lahm ist,

Waren es nur acht Buchstaben.

Nun ich will's einmal Prokuren,

Und wenn ich ihn richtig treff' ja.

Wird er sicher reagiren:b, o, 3, e, k, g, d!

tEr wiederholt es dreimal.)

Nein das waren nicht die rechten.

Doch jetzt fallen sie mir ein.

Ich besinn' mich auf die echten.

Ja, ja, ja die müssen's sein:

V. d. D. K. z. g. u. u. H! (Erwiederholt es dreimal).)

(Der Hintergrund erhebt sich. Hoch oben sieht man denGenius der Kunst, umgeben von den Genien der Malerei,der Sculptgr, der Architektur, der Musik und der Dichtung.Der Genius V. d. D. K. z. g. U. u. H. steht etwas tiefer.)

Genius B. d. D. K. z. g. u. u. H. (auf die Kunstweisend).

Künstler, streb' dort zu den Höhen,

Zu der Kunst, der gnadenvollen.

Doch dein Fuß muß bleiben stehen.

Unten auf der Erde Schollen.

<Nach oben zeigend).

Dort im lichten StrahlenkleideWinkt Dir Ruhm, Apotheose,

(nach unten zeigend)

Dort des Bäckers, Metzgers Kreide,

Apothekers Pillendose.

Möge Deine Seele schwebenImmer jenem Lichtglanz nah,

Doch für Sorg' um Leib und LebenMeine Wenigkeit ist da

B. d. D. K.' z. g. U. u. H.!