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Der Genius V.d.D.K.z.g.U.u.H. : Malkastenstück in einem Aufzuge ; 50jähriges Stiftungsfest des Vereins der Düsseldorfer Künstler z. g. U. u. H. am 1. Juli 1894
Entstehung
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In quälendem Brand Dir,

Schon fiebr' ich im HirneUnd lähme die Hand Dir.

Malcrfrau (ihm die Hand auf die Stirne legend).O wie Dir die Stirne brennet!

Maler (dumpf).

Sag', Gespenst, wie man Dich nennet? '

Stimme.

Ueberall bin wohlbekannt ich,

Krankheit Krankheit bin genannt ich!

Maler (auf das Sopha niedersinkend).

Ha das ist vom Lied das Ende,

Wo nur Arbeit konnte retten.

Zittern fiebernd jetzt die Hände,

Und ich muß mich kraftlos betten.

Ach jetzt soll ich, statt zu malen,

Weh' mir, weh' um Gotteswillen

Noch des Arzts Recepte zahlenUnd des Apothekers Pillen.

Malerfrau (händeringend).

Ach streckt denn von keiner SeiteHülfreich aus sich eine Hand?

Sind wir so des Elends Beute,

So von Grund aus abgebrannt?

Maler (sich plötzlich anfraffend).

Halt am heut'gen frühen MorgenSprach zu mir ein Genius hold.

Wenn ich mal recht tief in Sorgen,

Daß ich ihn berufen sollt'.

Aber wie des Genius Nam' ist

Sollt' ich ihn vergessen haben?