168Das XXXIV Capitelſchauen / wobey man als unempfind/lich seyn müsse / in Ansehung alleräussern Vorwürffe.Wenn einer bestritten / beunruhiget und2bekümmert wird / mit äussern Din-gen / die von andern geschehen / dann ist erdraussen und nicht drinnen / unten undnicht droben; dann die Außgekehrtheit inden sinnlichen Wandel und in die sinnligWahrnehmung [äusserer Dingen]hindert den wahren innern Genuß.Deßwegen kan sich die Beschaulichthekeit nimmer vereinigen mit ꝺerruh / (p) nimmer mit der Verdrießlichkeit /Schwermütigkeit / Verwirrung / mit 2urtheilung anderer / mit scrupuliren / mu-immerBeunruhigung / woher sie auchentspringen mag.2. „So lange dergleichen Ding„Gemüt eingenommen haben / kan nimdem„mermehr die Vereinigung mit„Wort / oder die allerkeuscheste und„verbildliche (g) Umfassung des Bräu-„tigams / in der Seelen statt haben.Sol(P) Gregor. Libr. 5. Moral.⁸) d. i. Welche keine fremde Bilder zulässet.
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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