der Herzens=Gesprächen.167Aber mein Rücken [des Gemüths/worin die Weißheit und die Demuthwohnet / ist so breit / so fest und so starck / daßwas sie immer drauff zimmern mögen / sokönnen sie ihn doch so nicht beladen / daßer drunter erliegen muß.6. Dann die Liebe träget alle innere undäussere Last. Eines habe ich begehretvom HErrn / (o) welches nichts andersist als Er selbst / dieses wil ich /(alles andere vorüber gehende) auß allenKräfften / Nacht und Tag / unauffhörlichund unablässig suchen.Ade dann / alle andere Dinge / die mitdiesem Einen nicht überein stimmen!Das XXXIV Capitel.Daß durch die Außgekehrtheit undGestoͤrtheit des Gemuͤts / der Genußdes Worts und die Beschauung ver-hindert werde; daß solches hingegenbefördert werde durch die Entblös-sung und Freyheit des Geistes / unddurch ein beſtreben zum oͤfftern an-schauen /(o) Psal. 27:4.
Druckschrift
Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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167
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