11der Hertzens=Gesprächen.von oben kommt und herab steiget in denBart / (nemlich in die obere Seelen-Kräffte) auch bißweilen herab (e) biß inden Saum des Kleides / nemlich in dieEmpfindung des Hertzens / und in alle aus-fere Sinnen; dermassen daß auch dieselbezu der Zeit nichts anders begehren / als daßder Wille des HErrn geschehe / wie inunserm Himmel / (f) also auch auff un-serer Erden; (g) damit ihr murren undUngedult auffhören / und sie die Trüb-salen und Ungemach desto leichter ertragenmögen.16. Wann wir dergestalt der GnadeGOttes folgen / und nicht auß (h) derselbenweichen; so werden wir immerdar im Lichtseyn: und wo nicht in einem empfindlichenoder ergetzendem Licht oder Geschmack / we-nigstens in dem Licht / worin wir nichts an-ders suchen noch begehren / als was denHERR geben wil / es sey Finster-nüssen oder Licht.DasPsal. 133: 2. (f) Im Geist.Jn der äussern Natur.(h) In der Gnade bleiben / ist im Geist GOttanhangen.
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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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123
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