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Thomae à Kempis Bücher Von der Nachfolge Jesu Christi : Auffs neue, nach einer der allerältesten Handschrifften, treulich übersetzet, und an statt des Vierten Buchs vermehret mit denen Göttlichen Hertzens-Gesprächen des Gottseligen Gerlachs, insgemein genandt der andere Thomas à Kempis, nun erstlich verteutschet ...
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122Das XXV Capiteluns selbst dergestalt verachten / daß wir aucherwählen vor arm und (so zu reden) einAußkehrigt aller Menschen gehalten zuwerden: So wahr der HErr lebet, vordessen Angesicht wir wandeln inAuffrichtigkeit und Warheit / (d) nachdieſem Stande haben wir nicht nöthigalles was uns von fremden Dingenmangeln mögte;Dann anders suchen wir nichts / als dhoͤchste Gut / in welchem wir alles haben.Alles andere ausser demselbigen iſt uneviel zu klein und zu wenig; wil GOtt ufsolches nicht geben / so können und wollenwir solches gerne / als etwas überfluͤs-siges / missen.15. Wird etwa die Natur entrüstetunzufrieden / und wil nicht gerne Un-mach und Widrigkeiten erdulden; undunruhig drüber / daß sie ihren Willen niehaben kan: solches gehet uns nichts an;sie nur drunten bleiben / damit sie nichtauch das Gemüth mit drein wickele undeinnehme.Aber darumb steiget das Salb=öl / daßvon(d) 2 Kön. 5:16. 2 Cor. 1:11.