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Zwei Festreden
Entstehung
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Tat nicht jung genug vorstellen können, obgleichwir nur ein öreisenbild, das Bild eines klug undwägend durch die Brille blickenden, feinschädligenalten Büchermenschen mit in die Schläfen ge-strichenem meisten Haar von ihm besitzen. Da-mals aber must er austerordentlich jung gewesensein, geladen förmlich mit Jungsein, so voll desImpulses der Jugend, dast er ganze Seneratio-nen damit versorgen und dem von chm gegrün-deten Hause und Unternehmen einen perpetuel«len Antrieb zum Jungsein mitteilen konnte. Ja,wenn seine Cnkel eben jetzt eine neue Bücherreihekreieren, dieJunge Deutsche" heistt und ein un-gebärdiges Füllen im Schilde führt, eine Biblio-thek des Nachwuchses, in der das Talent gärt,und die schon ein oder das andere frühe Meister-werk aufzuweisen hat so ist zweifellos auchdas als eine ^Nachwirkung des austergewöhn-lichen örades zu verstehen, in dem PhilippMclam, der Jüngere, einst jung war.

Wir wollen den rebellischen Ursprung diesesHauses und Unternehmens nicht vertuschen, wirwollen ihn betonen und ehrend hervorheben.DieFirma Iieclam," schrieb im Jahre 44 der öster-reichische öesandte nach Wien,die Firma I^eclamhat gefunden, dast die ergiebigste mins L sxploitsrfür ihre pekuniären Interessen die österreichische

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