liche könne etwa darin liegen, das! damit zugleichein Stück der Seelengeschichte des deutschenBürgertums überhaupt gegeben war. Und amallerwenigsten liest ich mir ein Drittes träumen:dast das Interesse an diesem Buch, sachlich,seelisch, über Deutschland hinausreichen, dast vondieser beschichte des „Verfalls einer Familie"ausländisches Bürgertum sich berührt, getroffenfühlen, dast es sich darin wiedererkennen könnte;kurz, dast ich, indem ich ein nach Form undInhalten sehr deutsches Buch gab, zugleich einüberdeutsch-europäisches Buch, ein Stück Seelen-geschichte des europäischen Bürgertums über-haupt gegeben haben könnte.
Dies alles erfuhr ich erst viel später, zu einerZeit, als der vornan als persönliche Leistung mirschon so fern stand, mir so sehr zum Objekt ge-worden und von meinem Subjekt getrennt war,dast sich dieses mein Ich kaum noch in einerBeziehung des Verdienstes dazu fühlte: Nament-lich die letzte Erfahrung, die von der hochgradigenbültigkeit einer scheinbar spezifisch deutschen 6e-staltung für internationale Verhältnisse, machtetiefen Eindruck auf mich. Diese bültigkeit wurdemir weniger durch die Tatsache demonstriert, dastder vornan nach und nach in die meisten euro-päischen Sprachen übersetzt wurde (auch die fran-