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Zwei Festreden
Entstehung
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In ^om also schichtete ich langsam Blatt fürBlatt die ersten Teile auf, und ein schon auf-fallend stattliches Manuskript begleitete michnach München, roo ich zu schreiben fortfuhr. Ja,roas war im Begriffe aus den 250 Zeiten zuwerden! Die Arbeit schwoll mir unter den Hän-den auf; alles nahm ungeheuer viel mehr ^aum(und Zeit) in Anspruch, als ich mir hatte träu-men lassen; während ich mich eigentlich nur fürdie beschichte des sensitiven Spätlings Hannound allenfalls für die des Thomas Buddenbrookinteressiert hatte, nahm all das, was ich nur alsVorgeschichte behandeln zu können geglaubthatte, sehr selbständige, sehr eigenberechtlgte be-stalt an, und ein wenig fühlte sich meine Zorgeüber dies Wachstum erinnert an das Mng-brlebnis Wagners, dem aus der Konzeption vonSiegfrieds Tod" die leitmotivdurchwobene Te-tralogie geworden war.

bs ist etwas höchst Merkwürdiges um diesenEigenwillen eines Werkes, das werden soll, dasideel eigentlich schon da ist, und bei dessen Ver-wirklichung den Autor selbst die grössten Über-raschungen treffen, bin erstes Werk, welcheSchule der Erfahrung für den jungen Künstler der objektiven und subjektiven Erfahrung!Was das eigentlich sei, das Element des Epischen,

2 Mann, Zwei Zejlreden.

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