Mensdiensinn!"? Es bedeutet den Willen, das Materielle f
mit Menschlichem zu durchdringen, den Materialismus desGeistes, es ist Sozialismus.
Sein Kulturbegriff hat hie und da eine stark sozialistische, *
< jedenfalls nicht mehr bürgerliche Färbung. Er wendet sichgegen das Auseinanderfallen von Gebildeten und Ungebil-deten, und sein jugendlicher Wagnerismus meint vor allemdies: das Ende der Renaissance-Kultur, dieses Groß-Zeit-
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alters der Bürgerlichkeit, eine Kunst für hoch und niedrig,keine höchsten Beglückungen mehr, die nicht den Herzenaller gemein wären.
Von Arbeiterfeindschaft zeugt es nicht, es zeugt vom Gegen-teil, wenn er sagt: „Die Arbeiter sollen als Soldaten emp-finden lernen: ein Honorar, ein Gehalt, aber keine Bezah-lung. Sie sollen einmal leben wie jetzt die Bürger, aber überihnen, sich durch Bedürfnislosigkeit auszeichnend, diehöhere Kaste, also ärmer und einfacher, aber im Besitz derMacht." Und er hat sonderbare Anweisungen gegeben, denBesitz moralischer zu machen: „Man halte alle Arbeitswegezum kleinen Vermögen offen", sagt er, „aber verhinderedie mühelose, die plötzliche Bereicherung, man ziehe alle <
Zweige des Transports und Handels, welche der Anhäu-fung großer Vermögen günstig sind, also namentlich denGeldhandel, aus den Händen der Privaten und Privatgesell-schäften — und betrachte ebenso die Zuviel- wie die Nichts-Besitzer als gemeingefährliche Wesen." — Der Nichts-Besitzer als bedrohliche Bestie in den Augen des philoso-phischen Kleinkapitalisten: das stammt von Schopenhauer. j
Die Gefährlichkeit des Zuviel-Besitzers hat Nietzsche dazu-gelemt.
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