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das Ideal der ästhetisdien Größe, das Maximum des Bar* ,-*v
baren, den Menschen als Tier-Geist nennt, das ist Nietz-sches Übermensch, und er schildert ihn als die „Ausschei-dung eines Luxus-Überschusses der Menschheit, in welcher *
eine stärkere Art, ein höherer Typus ans Licht tritt, derandere Entstehungs- und andere Erhaltungsbedingungenhat als der Durchschnittsmensch". Es sind die zukünftigenHerren der Erde, ist der prangende Tyrannentyp, zu des-
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sen Erzeugung die Demokratie gerade recht ist, und der siedenn auch als Instrument benutzen, seine neue Moral, inmachiavellistischer Anknüpfung an das bestehende Sitten-gesetz, unter dessen Worten einführen muß. Denn dieseSchreckensutopie von Größe, Stärke und Schönheit lügt beiweitem lieber, als daß sie die Wahrheit sagt, — es kostetmehr Geist und Willen. Der Übermensch ist der Mensch,
„in dem die spezifischen Eigenschaften des Lebens — Un-recht, Lüge ; Ausbeutung am größten sind".
Es wäre die letzte Inhumanität, all diesen schrillen und ge-quälten Herausforderungen mit Spott und Schimpf — undbloße Dummheit, ihnen mit moralischer Entrüstung zu be-gegnen. Wir haben ein Hamletschicksal vor uns, ein tra-gisches Schicksal über die Kraft gehender Erkenntnis, dasEhrfurcht einflößt und Erbarmen. „Ich glaube", sagtNietzsche einmal, „ich habe einiges aus der Seele des hoch-sten Menschen erraten — vielleicht geht jeder zugrunde, derihn errät." Er ist daran zugrunde gegangen,und zu vielfachsind die Atrozitäten seines Lehrens von unendlich rühren-dem lyrischem Leid, von tiefen Liebesblidken, von Lauten <s
schwermütigster Sehnsucht nach dem Tau der Liebe für dasdürre, das regenlose Land seiner Einsamkeit durchzogen,
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