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Nietzsches Philosophie im Lichte unserer Erfahrung
Entstehung
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dinnen und Mädchen-Katzen, Dudu und Suleika", einemerotischen Wachtraum von peinlicher Humorigkeit, sind dieFlatter- und Flitterröckchen" jener Kölner gewerbtreiben-den Damen wieder da, noch immer da. DieErscheinun-gen in Flitter und Gaze" von damals haben sichtlich zu denwonnigen Wüstentöchtem Modell gestanden, und von die-sen ist es nicht weit mehr, es sind nur noch vier Jahre, biszur Baseler Klinik, wo der Kranke zu Protokoll gibt, erhabe sich zweimal in früheren Jahren spezifisch infiziert.Die Jenaer Krankengeschichte nennt für das erste dieser.Mißgeschicke das Jahr 1866. Ein Jahr also, nachdem er ausjenem Kölner Hause geflohen, kehrt er, ohne diabolischeFührung diesmal, an einen solchen Ort zurück und ziehtsich einige sagen: absichtlich, als Selbstbestrafüng zu,was sein Leben zerrütten, aber auch ungeheuer steigern -ja, wovon auch teils glückliche, teils fatale Reizwirkungenauf eine ganze Epoche ausgehen sollen.

Was ihn nach wenigen Jahren aus seinem Baseler akademi-schen Amte fortbegehren läßt, ist eine Mischung von zu-nehmender Kränklichkeit und Freiheitsdrang, die im Grundedasselbe sind. Früh schon hat der junge Verehrer Wagnersund Schopenhauers Kunst und Philosophie als die wahrenFührer des Lebens ausgerufen gegen die Geschichte, vonder sein Lehrfach, die Philologie, ein Zweig ist. Er wendetsich ab von ihr, läßt sich krankheitshalber pensionieren undlebt fortan ohne jede Bindung an internationalen PlätzenItaliens, Südfrankreichs, des Schweizer Hochgebirges, woer seine stilistisch blendenden, von kühnen Beleidigungenseiner Zeit funkelnden, psychologisch immer radikaleren, inimmer grellerem Weißlicht aufstrahlenden Bücher schreibt.