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Deutschland. Was dieses Volk — reden wir mit ganz " ^
ruhiger Stimme! — was dieses Volk sich seit Kriegs- ^
beginn hat sagen und antun lassen müssen, das war... ein k'
wenig weitgehend, es war danach angetan, selbst das ^
national unzuverlässigste Einzelwesen zu nationaler Partei- ^
nähme zu erregen. Ich zeige Ihnen ein Bildchen. Ein ^
Senegalneger, der deutsche Gefangene bewacht, ein ^
Tier mit Lippen so dick wie Kissen, führt seine graue .
Pfote die Kehle entlang und gurgelt: „Man sollte sie ^
hinmachen. Es sind Barbaren." Nun? Ich hoffe,mein Bildchen gefällt Ihnen? Aber vielleicht werdenSie es verstehen, wenn wir Deutschen das „Menschen-geschlecht" eine Jeitlang im Bilde dieses seines angeneh- D
men Beauftragten erblicken. Hii
Kurz, was ist es mit Deutschland? Welches sind seine is:
Verbrechen? — Es hat, heißt es, den Krieg gewollt und «
angefangen. Und es hat auch sonst barbarische Grund- M
sätze an den Tag gelegt. — Darf ich darauf noch heute »
zwei einfache Worte erwidern? H
Vor allem, meine ich, sollte das bildungsstolze Europa ^
sich seiner mühsam eroberten psychologischen Gesittung ^
nicht so wütend entäußern — bei der ersten Gelegenheit, ^
wo es sich lohnen würde, davon Gebrauch zu machen; ^
es sollte nicht so schuljungenmäßig über „Schuld" und ^
„bösen Willen" perorieren, während es genau weiß, ^
daß die Frage, ob Deutschland den Krieg gewollt hat, ^
in die Schlünde des nie ausgedachten Problems von der ^
Willensfreiheit führt und daß es nur für die Tapferkeit ^