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und sogar Offiziersstellen in seinen Staaten. Schmäh-schriften, Libelle, Satiren, die gegen ihn gerichtet wurden,waren ihm ganz einerlei; er fürchtete den Geist nicht,denn seine Liebe zu ihm ward aufgewogen durch seineVerachtung für ihn — sofern er machtlos war. Als ervon einem kritisch gestimmten Untertan hörte, fragte er:„Hat er hunderttausend Mann? Wenn nicht, was wollenSie, daß ich mit ihm mache!" Das war zynisch. Undüberhaupt hatte er ja einen zynischen Zug, — sogar inseiner Kleidung, die immer malproprer und schäbigerwurde, aber auch in der Art seiner Erholung und Zer-streuung, — diesen ewigen Gottes- und Glaubensläste-rungen beim Souper, diesem dürren und boshaften Ver-gnügen daran, die Literaten und Philosophen, die er be-köstigte, bis aufs Blut zu necken und sie untereinander zu„brouillieren". Und hatte nicht selbst seine unerhörteArbeitswut etwas Zynisches, Dürres, Unmenschlichesund Lebensfeindliches — für den gesunden und richtigenMenschensinn? Der gesunde und richtige Menschensinnfindet und fand auch damals, daß das Leben in Beruf undLeistung nicht aufgeht, daß es seine rein menschlichen An-forderungen und Glückspflichten hat, welche zu verab-säumen eine schwerere Sünde bedeutet, als etwa inGottes Namen eine gewisse Jovialität gegen sich undandere auf dem Gebiete der Arbeit, und eine harmonischePersönlichkeit, findet der gesunde und richtige Menschen-sinn, darf jedenfalls nur genannt werden, wer jedemTeile, dem Beruf und der Menschlichkeit, dem Leben