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Verehrung bekundend, die näher zu definieren und zu begrün-den sie entweder zu bescheiden oder ausserstande war, - eswar eben Verehrung, eine instinktbestimmte, sich durch vieleJahre in Treuen bewährende Verehrung und Ergebenheit, um de-rentwillen man die vortreffliche Person, ganz abgesehen vonsonstigen Tüchtigkeiten, ernstlich hochzuachten hatte. Ichwenigstens tat das und bemühte mich, dieselbe innere Aner-kennung der verhuschten Nackedey zu zollen, mochte auchAdrian sich die Huldigungen und Darbringungen dieser Anhän-gerinnen mit der ganzen Unachtsamkeit seines Wesens immer nureben gefallen lassen. Und war denn schliesslich mein Losvon dem ihren so sehr verschieden? Dass ich es mir angele-gen sein liess, ihnen wohlzuwollen (während sie primitiver-weise einander nicht leiden konnten und, wenn sie zusammen-trafen, einander gekniffenen Blickes massen), darf ichmir zur Ehre rechnen; denn in gewissem Sinn war ich vonihrer Gilde und hätte Grund gehabt, durch die herabgesetzteund verjungferte Wiederholung meines eigenen Verhältnisseszu Adrian irritiert zu sein.
Diese also, immer mit vollen Händen kommend, trugen währendder Hungerjahre dem ohnedies, was die Fundamente der Ernäh-rung betraf, wohl Aufgehobenen das Erdenkliche, auf Schleich-wegen Erreichbare zu: Zucker, Thee, Kaffee, Ghokolade, Back-werk, Eingemachtes und geschnittenen Tabak zum Cigarettendre-hen, sodass er noch mir, Schildknapp und auch Rudi Schwerdt-feger, dessen Zutraulichkeit nie von ihm liess, davon mittei-len konnte und die Hamen der dienenden Frauen oft unter unsgesegnet waren. Den Tabak, die Cigarette angehend, so ver-zichtete Adrian nur gezwungen darauf, das heisst an Tagen,wo die Migräne, die schwere Seekrankheit auftretend, ihn an-'fiel, und er in verdunkeltem Zimmer das Bett hütete, waszwei- bis dreimal im Monat geschah, mochte aber sonst dasunterhaltende Stimulans, das ihm erst ziemlich spät, erst
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