des seinen in liebender Erschütterung beigewohnt habe.
XXVII
Fagottist Griepenkerl hatte mit der Abschrift der Partiturvon "Love’s labour Lost" sehr Anerkennenswertes geleistet.Ziemlich die ersten Worte, die Adrian beim Wiedersehen zumir sprach, galten der fast vollkommenen Fehlerlosigkeitder Kopie und seiner Freude daran. Auch zeigte er mir einenBrief, den der Mann ihm mitten aus der peniblen Arbeit her-aus geschrieben, und worin intelligenter Weise eine Art vonbesorgtem Enthusiasmus für das Objekt seiner Mühewaltungzum Ausdruck kam. Er könne nicht sagen, meldete er demAutor, wie das Werk ihn durch seine Kühnheit, die Neuheitseiner Ideen in Atem halte. Nicht genug könne er die Fein-gliedrigkeit der Faktur, die rhythmische Versalität bewun-dern, die Instrumentationstechnik, durch welche ein oftkompliziertes Stimmengewebe vollkommen klar gehalten sei,vor allem die kompositorische Phantasie, die sich in derAbwandlung eines Gegebenen in vielfachen Variationen bekunde:zum Beispiel die Verwendung der schönen und dabei halb ko-mischen Musik, die der Figur der Rosaline zugehöre, odervielmehr Birons desperates Gefühl für sie ausdrücke, in demMittelstück der dreiteiligen Bourr&e im Schluss akt, dieserwitzigen Erneuerung der alt-französischen Tanzform, seiüberaus geistvoll und wendig in einem höchsten Sinn zu nennen.Er fügte hinzu:diese Bourree sei nicht wenig charakteristischfür das verspielt-archaische Element gesellschaftlicher Ge-bundenheit, das so reizvoll, aber auch herausfordernd mitden "modernen", den freien und überfreien, rebellischen,auch die tonale Bindung verschmähenden Partieen des Werks
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