Schiedsrichter und Unparteiischer dem Kampfe an-wohnen sollte, wurde noch gewartet. Aber sowohlJoppe wie Do Escobar waren zur Stelle — ich er-blickte sie sofort. Sie saßen weit voneinander entferntim Kreise und taten, als sähen sie einander nicht.Nachdem wir durch stummes Kopfnicken einige Be-kannte begrüßt hatten, ließen auch wir uns mit ein-gezogenen Schenkeln auf dem warmen Erdbodennieder.
Es wurde geraucht. Auch Jappe und Do Escobarhielten Zigaretten in den Mundwinkeln, wobei sie,vor dem Rauch blinzelnd, jeder ein Auge schlossen,und man sah wohl, daß sie nicht ohne Gefühl für dieGroßartigkeit waren, die darin lag, so dazusitzen undin aller Nachlässigkeit eine Zigarette zu rauchen, bevorman sich haute. Beide waren schon herrenmäßiggekleidet, aber Do Escobar bedeutend weltmännischerals Jappe. Er trug sehr spitzige gelbe Schuhe zuseinem hellgrauen Sommeranzug, ein rosafarbenesManschettenhemd, buntseidene Krawatte und einenrunden, schmalrandigen Strohhut, nach hinten ausden Wirbel gerückt, so daß der dichte und feste, schwarz-blank pomadisierte Hügel, zu dem er sein gescheiteltesHaar seitlich über der Stirn emporfrisiert hatte,darunter zum Vorschein kam. Zuweilen hob und
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