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Das Gesetz
Entstehung
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versprach, oder doch in hoffnungsreiche Aussicht stellte, dasser an oberster Stelle, durch Verhandlungen, die Erlaubnis zuihrer aller Auszug aus Ägyptenland erlangen werde, sodassdieser sich nicht in der Form gewagten Aufstandes werdevollziehen müssen, sondern nach gütlicher Übereinkunft von-statten gehen könnte. Sie kannten, wenn auch ungenau, seinehalb-ägyptische Schilfgeburt, wussten von der feinen Erzie-hung, die er zeitweise genossen, und von dunklen Beziehun-gen zum Hof, über die er verfügte. Was sonst ein Grund desMisstrauens gegen ihn und der Ablehnung gewesen war,nämlich seine Halbblütigkeit, und dass er mit einem Fuss imÄgyptischen stand, wandelte sich jetzt in eine Quelle des Zu-trauens und verlieh ihm Autorität. Gewiss, wenn einer, sowar er der Mann, vor Pharao zu stehen und ihre Sache zuführen. Und so beauftragten sie ihn mit dem Versuch, beiRamessu, dem Bau-und Zwingherrn, ihre Entlassung insFreie zu erwirken,ihn und seinen Milchbruder Aaron, denndiesen gedachte er mitzunehmen, erstens, weil er selbst nichtzusammenhängend zu sprechen vermochte, Aaron dies aberkonnte, dann aber auch, weil dieser über gewisse Kunst-stücke gebot, mit denen man bei Hofe zu Ehren Jahwes Ein-druck zu machen hoffte: Er konnte eine Brillenschlange, indemer sie im Nacken drückte, stocksteif machen; warf er denStock aber zu Boden, so ringelte er sich und »verwandeltesich in eine Schlange.« Weder Mose noch Aaron rechnete da-mit, dass Pharaos Magiern dieses Wunder auch bekannt sein,und dass es also nicht als erschreckender Beweis für JahwesMacht würde dienen können.

Überhaupt hatten sie kein Glückes sei vorweggenom-menso listig sie, dem Beschluss eines mit den JünglingenJoschua und Kaleb gehaltenen Kriegsrates gemäss, die Sacheanstellten. Beschlossen war nämlich worden, den König nur

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