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Seine Geburt war unordentlich, darum liebte er leidenschaft-lich Ordnung, das Unverbrüchliche, Gebot und Verbot.
Er tötete früh im Auflodem, darum wusste er besser alsjeder Unerfahrene, dass Töten zwar köstlich, aber getötet zuhaben höchst grässlich ist, und dass du nicht töten sollst.
Er war sinnenheiss, darum verlangte es ihn nach dem Gei-stigen, Reinen und Heiligen, dem Unsichtbaren, denn diesesschien ihm geistig, heilig und rein.
Bei den Midianitern, einem rührig ausgebreiteten Hirten-und Handelsvolk der Wüste, zu dem er aus Ägypten, demLande seiner Geburt, fliehen musste, da er getötet hatte (dasNähere sogleich), machte er die Bekanntschaft eines Gottes,den man nicht sehen konnte, der aber dich sah, eines Berg-bewohners, der zugleich unsichtbar auf einer tragbaren Ladesass, in einem Zelt, wo er durch Schüttel-Lose Orakel erteilte.Den Kindern Midians war dieses Numen, Jahwe genannt,ein Gott unter anderen; sie dachten sich nicht viel bei seinemDienst, den sie nur zur Sicherheit und für alle Fälle mitver-sahen. Es war ihnen eingefallen, dass unter den Göttern jaauch vielleicht einer sein könnte, den man nicht sah, ein Ge-staltloser, und sie opferten ihm nur, um nichts zu versäumen,niemanden zu kränken und sich von keiner möglichen Seiteher Unannehmlichkeiten zuzuziehen.
Mose dagegen, kraft seiner Begierde nach dem Reinen undHeiligen, war tief beeindruckt von der Unsichtbarkeit Jah-
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