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Das Gesetz
Entstehung
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ihrem Ingrimm, hielt es mit ihnen gegen den lüsternen Dünkeldes Mutterblutes.

»Wie ist doch dein Name?« fragten ihn wohl die Genossenvom Schulhause.

»Mose heisse ich,« antwortete er.

»Achmose oder Ptachmose?« fragten sie.

»Nein, nur Mose,« erwiderte er.

»Das ist ja dürftig und ausgefallen,« sagten die Schnösel,und er ergrimmte, dass er sie hätte erschlagen und verscharrenmögen. Denn er verstand, dass sie mit solchen Fragen nur inseiner Unregelmässigkeit stochern wollten, die in schwan-kenden Umrissen allen bekannt war. Hätte er doch selbstnicht gewusst, dass er nur eine diskrete Frucht ägyptischenVergnügens war, wenn es nicht allgemeine, ob auch meistensnur ungenaue Kenntnis gewesen wärebis zu Pharao hinauf,dem die Schäkerei seines Kindes so wenig verborgen geblie-ben war, wie dem Mose die Tatsache, dass Ramessu, derBauherr, sein Lüstemheits-Grossvater war, von schnöden,mörderischen Vergnügens wegen. Ja, Mose wusste dies undwusste auch, dass Pharao es wisse, und hatte ein drohendesNicken bei dem Gedanken, in der Richtung von PharaosThron.

IV

Als er zwei Jahre unter den Stutzern gelebt hatte des thebani-schen Schulhauses, hielt er es nicht mehr aus, entwich beiNacht über die Mauer und wanderte heim nach Gosen zumVatergeblüt. Unter dem strich er bitteren Angesichtes herumund sah eines Tages, am Kanal, nahe den Neubauten vonRamses, wie ein ägyptischer Aufseher einen der Fronenden,der wohl lässig gewesen war oder widerspenstig, mit seinem

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