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Stocke schlug. Erbleichend und mit lodernden Augen stellteer den Ägypter zur Rede, der ihm statt aller Antwort dasNasenbein einschlug, sodass Mose eine Nase mit gebroche-nem, flach eingetriebenem Knochen hatte sein Leben lang.Er entriss aber dem Aufseher den Stock, holte fürchterlichaus und zertrümmerte dem Mann den Schädel, dass er totwar auf der Stelle. Nicht einmal umgeblickt hatte er sich, obauch niemand es sah. Es war aber ein einsamer Ort und keinMensch sonst in der Nähe. So verscharrte er den Erschlagenenganz allein, denn den er verteidigt, der hatte das Weite ge-sucht, und es war ihm, als sei ihm nach Erschlagen und Ver-scharren schon immer zu Sinne gewesen.
Seine lodernde Tat blieb verborgen, zum mindesten denÄgyptern, die nicht herausbekamen, wo ihr Mann gebliebenwar, und Jahr und Tag verging über die Tat. Mose fuhr fort,zwischen seines Vaters Leuten umherzustreifen, und mischtesich auf eigentümlich herrische Art in ihre Händel. Einst saher zwei fronende Ibrim miteinander zanken, und wenig fehlte,dass sie zu Tätlichkeiten schritten. »Was zankt ihr und wolltgar noch raufen?« sprach er zu ihnen. »Seid ihr nicht elendund verwahrlost genug, dass lieber Blut sollte halten zu Blut,statt einander die Zähne zu blecken? Der da hat Unrecht, ichhab’s gesehen. Er gebe nach und bescheide sich, ohne dassder andere sich überhebe.«
Wie es aber geschieht, so waren plötzlich die beiden ver-eint gegen ihn und sprachen:»Was redest du in unsre Sachen?«Besonders der, dem er unrecht gegeben, war äusserst patzigund sprach ganz laut: »Das ist denn doch wohl der Gipfel!Wer bist du, dass du deine Ziegennase in Dinge steckst, diedich nichts angehen? Aha, Moscheh bist du, des Amram Sohn,aber damit ist wenig gesagt, und weiss niemand nicht recht,wer du bist, du selber auch nicht. Neugierig sind wir, zu er-
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