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auch sein Eigen: Er selbst hatte Lust zu seines Vaters Blut,■wie der Steinmetz Lust hat zu dem ungestalteten Block, worauser feine und hohe Gestalt, seiner Hände Werk, zu metzengedenkt,—daher die bebende Begier, die ihn, zugleich mitgrosser Seelenbeschwernis durch das Geheiss, bei seinem Auf-bruch von Midian erfüllt hatte.
Womit er aber ebenfalls noch zurückhielt, das war desGeheisses zweite Hälfte, denn es war doppelt gewesen. Nichtnur dahin, dass er den Sippen die Wiederentdeckung desVätergottes und seine Lust zu ihnen verkünde, hatte es ge-lautet, sondern zugleich dahin, dass er sie aus dem ägypti-schen Diensthause hinausführen solle ins Freie und durchviele Wüsten ins Land der Verheissung, das Land der Väter.Dieser Auftrag war dem der Verkündigung einhängig undunzertrennbar mit ihm verschränkt. Gott—und Befreiungzur Heimkehr; der Unsichtbare—und die Abschüttelung desJoches der Fremde, das war ein und derselbe Gedanke fürihn. Dem Volke aber sprach er noch nicht davon, weil erwusste, dass sich aus dem einen das andre ergeben werde,und auch, weil er hoffte, das zweite auf eigene Hand beiPharao, dem Könige Ägyptens, auszuwirken, dem er garnicht so ferne stand.
Sei es nun aber, dass dem Volk seine Rede missfiel—denner sprach schlecht und stockend und fand öfters die Wortenicht—, oder dass es beim bebenden Schütteln seiner Fäustedie Implikationen der Unsichtbarkeit sowohl wie des Bundes-angebots ahnte und merkte, dass er es zu anstrengenden undgefährlichen Dingen verlocken wollte,—es verhielt sich miss-trauisch, halsstarrig und ängstlich gegen sein Bohren, sahnach den ägyptischen Stockmeistem hin und sprach zwischenden Zähnen:
»Was stösst du Worte? Und was für Worte sind’s, die du