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Zweiter Teil. Disposition.
23V. Welches Verfahren wurde der genannten Gefahr gegen-über empfohlen?
Daß das logische Schema der Disposition in die Formeines „zusammenhängenden" Entwurfs verwandelt werde,also dadurch, daß die Uebergänge in die Disposition hinein-gebracht werden.
231. Worin finden die Uebergänge bei solchem Verfahrenihren Ausdruck?
In allem demjenigen, wodurch der Zusammenhang desEntwurfs vermittelt wird, also zunächst in den Binde-wörtern.
Wenn wir den in Fr. 140 mitgeteilten zusammenhängendenEntwurf mit dem in Fr. 139 gegebenen logischen Dispositions-schema vergleichen, so sind die Uebergänge in „denn", „indem",„weil", „sowohl", „als auch" rc. ausgedrückt. Den Charakter deseinzelnen Ueberganges, ob er die Nebenordnung oder Unterordnung,die Ursache oder die Wirkung, die Folge oder den Zweck ausdrückt,zeigt die Sprachlehre, wenn man in dem zusammenhängenden Ent-würfe die Beziehung der Sätze und die zur Darstellung derselbenangewandten Bindewörter betrachtet.
232. Wie verhalten sich die Uebergänge zu dem Schluffe undder Einleitung?
In dem einzelnen Uebergänge liegt der Schluß des be-handelten Teiles und die Einleitung des zu behandelnden,also gelten die allgemeinen Regeln über Schluß und Ein-leitung auch relativ für die Uebergänge.
233. Welche einzelnen Regeln für die Bildung der Uebergängelassen sich ausstellcn?
aa) „Wenn es in der Komposition an dem Uebergängefehlt, so frage zuvörderst nach dem logischen, daher auchsprachlichen Verhältnisse des zu behandelnden Teiles zu dembehandelten!"
234. Welche Hilfe gewährt diese erste Regel?
Das logische und das sprachliche Verhältnis der bezieh-lichen Teile zeigt dem Suchenden den Stoff, in welchem erzu suchen hat, gewährt ihm mithin die zuerst notwendige Hilfe.