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Zweiter Teil. Disposition.
Hervorhebung der Hauptteile, etwa durch eine Dispositionzu der Disposition, oder doch durch die Art des Schreibens,durch doppeltes und einfaches Unterstreichen re. möglichst zufixieren.
137. Welche Gefahr kann eine zu weit hinabgeführte Dis-position nach der andern Seite hin haben?
Daß dieselbe bei der Abfassung, anstatt ein helfenderWegweiser zu sein, zur drückenden Fessel werde, indem siedem lebendigen Fortschritt der Abfassung störend in denWeg tritt.
Mau nennt, wo solches der Fall war, den Aufsatz oder dochseinen Stil „eckig", weil die logische Gliederung der Darstellung derSchönheit des Stils Eintrag thut, indem sie ohne Slot heroortritt.
138. Wie begegnet man dieser Gefahr?
Dadurch, daß vor dem Beginne der Abfassung die Dis-position zu einem zusammenhängenden Entwürfe gemachtwird. Es ist solches Verfahren aber in manchen Fällen,besonders dann, wenn ein lebendiger Fortschritt, wie beieiner öffentlichen Rede, zwiefach wünschenswert ist, so her-vortretend anzuraten, daß wir auf diese Aufgabe später, wovon der Anwendung der Disposition bei der Kompositiondie Rede ist, wiederholt zurückkommen müssen.
Es wird z. B, bei den ersten Entwürfen zu Katechisationen einesehr speziell ansgeführte und streng logisch gehaltene Dispositionverlangt, weil der noch mangelhaften Hebung des Katecheten und denlebendigen Antworten der Kinder gegenüber ein Abweichen vom ge-wiesenen Wege um so leichter möglich ist. Wenn daher ein jungerKatechet klagt, daß ihn, seine Disposition, eben durch ihren zuspeziellen Charakter, den lebendigen Fortschritt seiner Katechese töte,so ist ihm einfach anzuratcn, daß er vor dem Beginn der Katecheseaus seiner Disposition Buchstaben und Zahlen wegstreiche und einenzusammenhängenden Entwurf mache. Dieses Verfahren ist um somehr anzuraten, indem der Katechet sich dadurch aufgefordert fühlt,im voraus gleichfalls auf die nötigen Uebcrgänge bedacht zu sein(s. Fr. 226 ff.).