Von der GedächtinSUmst überhaupt.
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z. B. vom Gewitter während eines Gewitters, vom Todegleich nach einem Todesfälle oder Begräbnisse, u. s. f.
4. Man suche unbekannte Dinge und allgemeine Wahr-heiten an schon bekannte Dinge oder Wahrheiten anzuknüpfen;denn hierdurch erhalten die neuen Vorstellungen und Sachennicht nur eine gewisse Deutlichkeit und Beglaubigung, sondernsie haften auch fester und leichter im Gedächtnisse. So z. B.knüpft man die Lehre von Gottes Allmacht, Weisheit undGüte an sämtliche uns bekannte Dinge, wenn man Sonne,Mond, Sterne, Menschen, Tiere, Pflanzen re. als Beweisedavon anführt.
5. Man lasse die Zöglinge nützliche und wichtige Sachen,die man ihrem Gedächtnisse möglichst einprägen will, ent-weder aus einem guten Buche ab-, oder nach Diktat alsRechtschreibeübung nachschreiben, denn das Aufschreiben istein sehr gutes Mittel gegen das Vergessen.
6. Man bemühe sich auch bei der Übung und Stärkungdes Sach-Gedächtnisses das Gemüt der Kinder möglichst zurühren, denn es haftet alles fester im Gedächtnisse, wasunter Begleitung sowohl unangenehmer als angenehmerGemütsbewegungen demselben zugeführt wird. WichtigeGrundsätze und Wahrheiten mache man daher durch irgendeine Erzählung möglichst reizend und anschaulich.
7. Am Schlüsse eines jeden Unterrichts lasse man sichden Inhalt des Besprochenen von dem oder jenem Schüler,welchen man prüfungshalber dazu auffordert, möglichstgenau angeben, damit alle dadurch gezwungen werden, währenddes Unterrichts recht aufmerksam zu sein, wodurch bewirktwird, daß sie das Vorgetragene desto leichter im Gedächtnissebehalten. Kann der ganze Inhalt des Unterrichts in einSprichwort, einen Vers, oder sonst einen guten und leichtzu behaltenden Spruch zusammengefaßt werden, so istsdesto besser.
8. Man lasse die Schüler alles das, was sie im Gedächt-nisse behalten sollen, recht oft wiederholen. Wahrheiten der
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