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Zweiter Abschnitt.
eingeprägten nebst dem vorhergehenden zusammen für sich her.Sodann lernen sie auf gleiche Weise den dritten Satz, undwenn sie auch diesen auswendig wissen, so sagen sie den ersten,zweiten und dritten Satz noch einmal zusammen für sichauswendig her, und so fahren sie bis zupr Ende der zumemorierenden Aufgabe fort. '
6. Der Lehrer halte genau darauf, daß die Schüler allesvon ihnen Auswendiggelernte auch recht bedachtsam, deutlich,nach der Interpunktion und mit gehörigem Nachdenken her-sagen, wodurch zugleich eine treffliche Übung in der Dekla-mation bewirkt wird. Endlich sei
7. der Lehrer besonders auch auf eine öftere Wiederholungdes Auswendiggelernten bedacht, indem er seine Schülersolches aus dem Kopfe auf ihre Schiefertafeln, oder in dieSchreibbücher niederschreiben läßt; denn je öfter man sichdas Gelernte vergegenwärtigt, desto tiefer prägt es sich demGeist ein, und desto fester und bleibender wird es vomGedächtnisse aufbewahrt.
Zweiter Abschnitt.
Theorie der Gedächtnisknnst.
I. Wortgegenstände.
28. Woraus bcrnht das ganze Gebäude der Mnemotechnik?Darauf, daß man bei Vergegenwärtigung irgend einer
bestimmten Vorstellung sich ohne weiteres einer andernbestimmten Vorstellung erinnert.
29. Auf welche Weise wird dies erreicht?
Dadurch, daß man die die beiden Vorstellungen charak-terisierenden Wörter auf irgend eine geeignete Weise, am bestendurch einen kurzen Satz (durch eine Gedankenbrücke,. einenGedankenfaden) mit einander verbindet. Soll z. B. zu dem