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Erster Abschnitt.
7. Um überhaupt eine Rede, Predigt oder sonstEtwas zu memorieren, beachte man Folgendes:
rr) Zuerst ist es nötig, daß man jeden Satz des zumemorierenden Gegenstandes genau verstehe, oderderjenigen Person, welche ihn auswendiglernen soll,verständlich mache, weil nur das Verstandeneleicht im Gedächtnisse behalten wird.
b) Das Memorieren geschehe periodenweise, dochseien die Perioden nicht zu groß, noch der Teile der-selben zu viele, da zu viele Teile leicht verwirren.Was nicht im Gedächtnisse hängen bleiben will, dasversehe man mit äußeren Merkmalen, welche dasBehaltungsvermögen erregen, unterstreiche z. B. dergl.Wörter, Sätze, je nach Umständen, ein- oder mehr-mal mit Rotstift, schwarzer, roter odergrüner rc. Tinte, oder bilde aus den Anfangs-buchstaben oder Silben der zu behaltenden Wörternach einer bestimmten Ordnung nur ein Wort, dessenBuchstaben oder Silben an jene Wörter sicher erinnern.So z. B. kann man sich durch die Buchstaben desWortes „Hans" der Ordnung nach an die Namen:Heinrich, Amalie, Nikolaus und Sophie erinnern.Eben so würde das Wort „Jafemärap" derOrdnung seiner Silben nach an die Aufeinanderfolgeder Monate: Januar, Februar, März und Aprilerinnern.
o) Eine wesentliche Erleichterung ist es auch, wenn manvon demselben Blatte memoriert, welches manselbst beschrieben hat, besonders wenn man aufdemselben hin und wider manches geändert, gestrichen,hinzugefügt oder durch Zeichen an den Rand ver-wiesen hat.
<l) Will man eine Predigt oder Rede an irgend einemöffentlichen Orte halten, so ist es (besonders für an-gehende Redner) nötig: