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Katechismus der praktischen Kindergärtnerei
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14 Aeuvere Einrichtung des Kindergartens.

für die Kinderwelt im Herzen tragen, eine gute Singstimme unddie Gabe kindlicher Umgänglichkeit besitzen und dürfen wederzu alt, noch schwach und kränklich sein.

26. Wo werden Kindergärtnerinnen gebildet?

Zu diesem Zwecke bestehen Bildungsanstalten:

in Gotha, unter dem Jnstitutsvorstehcr und KindergärtnerA. Köhler;

in Berlin das Seminar des Fröbelvereins;

in Breslau das Seminar des Fröbelvereins;

in Sondershausen das Seminar von Frl. Naveau;

in Köthen das vr. Karl Schmidt-Institut von Frl. AngelikaHartmann.

27. Sind im Kindergarten noch andere Personen nöthig?

Gut ist's, wenn je nach Anzahl der Kinder eine oder mehrere

Gehilfinnen mit thätig sind. Dies können junge Mädchen sein,welche. sich dem Kindergarten widmen, oder auch solche, welchesich zu verständigen Kinderwärterinnen ausbilden wollen.

28. In welcher Weise haben die leitenden Personen sich indie Geschäfte z» theilen?

Der männliche Theil übernimmt die Direktion, die äußernGeschäfte, wie die Aufnahme der Kinder, die geschäftlichen Ver-handlungen mit den Eltern, die Vertretung gegen etwaige An-griffe und Zumuthungen von Außen, wie auch die Anordnungdes Beschäftigungsplanes. Der weibliche Theil leitet mehrdas Innere, die Spiele und Beschäftigungen u. s. w., jedochkann ersterer recht wohl auch einige Fächer, z. B. Erzählen,Besprechung von Dingen und Bildern, Zeichnen, die Garten-arbeiten übernehmen.