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gegen den unbändigen Angriff eines der bekanntesten Schwärmer,Obere it s, in 4 Theilen, Leipz. 1734 und 85 herausgegeben); ü-der den National stolz (die 6. Auflage, Zürich 1739 ), dasauch in mehrere fremde Sprachen überseht worden; von der Erfah-rung in der Arzneiku n st, 2 Theile. Zürich (2. Aufage 1787,haben ihn als Weltweisen, als Arzt, als witzigen Schriftsteller ebenso heroorgehoben, und ausgezeichnet» als freilich leider! nachher sei-ne Schrift : über Friedrich den Großen und meine Un-terredung mit ihm kurzvorfeinc m Tode (Leipz. 1788) tund seine Fragmente über Friedrich den Großen rc '(Lp;. 1790) seinen großen Ruf geschmälert und ihn dem gerechten Un-willen und Tadel seiner Freunde, so wie den heftigsten Angriffen undAusfallen seiner Gegner preis gegeben haben !
Zimmet, ist die zusammrnqerolte und getrocknete innere Tc«würzrinde des ostindischen Zimmetbaums.
Zindelkafft, ist die leichteste Art von Tafft, die besonderszum Füttern gebraucht wird.
Zindiken, Zindikiten, werden die Atheisten und Freigei-ster unt r d n Muhamedinern genannt.
Der Z i n k, auch Spiauter und Conterfeit genannt, istein blänlichweißes und glanzendes Metall, das zwischen dem Sprödenund Dehnbaren das Mittel halt, indem er sich zu Drath ziehen, »»dzu ziemlich dünnen Blättchen schlagen läßt. Er wird, stark erhitzt,so spröde, daß man ihn im Mörser püloern kann. Wenn der Zinkverbrannt wird, so steigen zarte weiße Flocken auf, die sich, wie Wol- ,le, an feste Körper hängen, und daher Zinkblumen, oder philo- lsophi sch e W 0 l l e genannt werden. Der Z i n k läßt sich mit denmeisten andern Metallen zusammrnschmelzen, und gibt ihnen mehrSprödigkeit; jedoch ist seine Vereinigung mit Blei, Eisen, Wismi-tb,Arsenikkönig ri. sehr schwer z» bewirken. Sein Haupknutzen ist beiBereitung des Meßings und vieler andern Composttionen; aber auchin der Arzneikunde wird derselbe zu Brechmitteln, auch zu äußerlichemGebrauche rc. besonders die Zinkblumen, angewendet.
Zinke (Ital. Eorr-etlo, Lornsttiuo): so Heißtein ehedem >sehr gebräuchliches Blasinstrument, in einer bald mehr, bald weniger !gekrümmten Form, oben mit 6 Löchern, und unten mit einem Daum. ^loch versehen, übrigens aber von verschiedener Stimmung sowohl, alSBenennung. Bald hieß es ein gerader Zinke, worauf ein be-sonderes Mundstück gesetzt wird, bald ein stiller, Locnetlc» rnuro, anwelchem ein Mundstück angedreht ist, und sehr sanft klingt (daherauch der Nähme), bald ein krummer, oder sehr krummer, ,
Lornskto torkc, < auch Lornon genannt), und beinahe wie ein 8 ge- s
formt, endlich auch ein harter Zinken, welcher einer rauhen un-polirten Menschenstimme gleich kommt, aber sehr schwer, und vielleichtdas schwerste unter den Blasinstrumenten ist. — Eben daher schreibtsich auch die Benennung der Stadtzinkenisten, welche von Lu-the r n Herr'ihren , und das, was unsere jetzigen Stadtvfeifer, sind.
Sie hatten, so wie diese, das Geschäft, alle Tage zwei Mahl auf demThurine einen Choral zu blasen, und bei Kirchenmusiken zu dienen. —