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6 (1813) Neues Zeitungs- und Conversations-Lexikon : oder Handwörterbuch für die in der gesellschaftlichen Unterhaltung vorkommenden Gegenstände, mit beständiger Rücksicht auf die Ereignisse der ältern bis auf die neuesten Zeiten. 6 / [T - Z]
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lang? als Dolkssage linker dem gemeinen Mann, und nahmentlichauch »»tcr den Jägern gegolten hat.

Wun isi bei den Birmanen der Nähme eineS vornehmen Hof-beamken, z. B. Asse-Wun, der Qbe-zahlmeisterDai- Wun,der königliche Waffenträger. Wungi heißt bei eben diesem Volkeder Staatsminister, deren vier sind.

Die SicbenWundcr derWelt. Unter diesem Nabmen hatman gewisse Denkmäbler der Kunst verstanden, die entweder wegenihrer ungeheuren Größe und Dauer, oder wegen ihrer ganz ausgezeich-net n Schönheit so sehr über die menschlichen Kräfte zu gehen schei-nen, daß man sie die Wunder der Welt und da gerade ihreZahl nur Sieben ausmacht, die Sieben Wunder der Welt ge-nannt hat. Diese find denn nun 1) dieEgyp tischen Ppramiden(s. Pyramiden), 2) die Mauer» und .g) die so genannten hän-ge n d c n Gärten z» Babylon (s. die Art. Babylon und S e-miramiS), 4) der Tempel der Diana zuEphesus (s. D i a-iienkempel), Z) dieB i l d säu le des Olymptschcn Jupiters(s.Jupiter), 6) das Matksoläum (s. den Art. Artemisia,und Mausolänm) 7) der Koloß zu Rhodos).

Wunderwerk s. Weltwunder.

Wurm, s. Norm.

Dagobert Siegmund Graf von Wurmser, kaiserlich könig-licher wirklicher geheimer Rath und Kämmerer, des militärischen The-resien-QrdenS Groß kreuz, General Feldmarschall und Chef eines Hu-saren-Regiments, einer der verdienstvollsten Orsterreichischen Generaledes >8-Jahrhunderts, war im Elsaß ,724 geboren, wo seine Fami-lie ansehnliche Gitter besaß. Er wollte sich anfangs den Wissenschaf-ten widmen, trat aber bald in Oesterrcichische Kriegsdienste, und wobntcdem ganzen siebenjährigen Kriege bei, indem er sich durch Diensteifer,Tapferkeit und Menschenliebe so auszeichnete, daß er bei BeendigungdeS Krieges bereits bis zum Generalfcld Wachtmeister gestiegen war.Im Jahr 177z erhielt er von Marken Theresi n ein eigenes Husaren-regiment, und 1776 vor Ausbruche des Buyerschen Erbfolgekri-geSdie Stelle eines Frldmorschall-LieutenantS, kvmmandirte auch in die-sem Kriege ein eignes Corps in Böhmen, mit d in er sich bei meh-reren Gelegenheiten gegen dir Preußen sehr tapfer bewies. Nack demer mehrere andere Stellen bekleidet hakte, ward er kommandirenderGeneral in Tallicien , 1787 bei dem Ausbruche deS Türk.nknegS Ge-neral der Cavallene, erhielt jedoch bei diesem Feldzüge s.ldst kein Corn-mando, weil Joseph ll. auf den Fall, daß Disternich noch in einenandern Krieg verwickelt werden sollte, sich seiner bedienen wollte. D stowichtiger wurde der Antheil, den Wurmser am Französischen Re-volution S kriege nahm. Cr trat zuerst «ach der Schlacht der Nrer-winde n auf dem Kampfplahe auf, ging am zosten März i-eiZ überden Rhein, nnd nahm sein Hauptquartier zu Spei r. Don hier ausdrängte er schon am rten April die Franzosen im Eisc-ß auS Ger-mers heim und ihren Linien an der Queich, und bereitete siet nunvor, auf Landau (s. dies. Art.) loszugehen, um durch dessen Er.oberung den ganzen Feldzug am Oderrhein zu entscheiden. Um dirß