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zu bewirken, und die schon eine Zeit lang blockirte Festung Landauzu erobern, mußten zuvor die Französischen Verschanzungen bei Weis-fenburg oder die sogenannten Weissenburger (Vandans)Linien erobert werden. Wurmser griff sie am izten Oktober vonvorn an, während der Herzog von Braunschweig solche im Rückenangriff; und beide nöthigten die Franzosen, diese für unüberwindlichgehaltene Berschanzungen zu verlaffen und sich hinter Hagenau zurückzuziehen. Allein der 22te December 179z (s. den Art. Landau)vernichtete die Früchte des ganzen Feldzugs. Denn da Wurm-sers Armee durch die täalichcn Gefechte und durch die ranhe Jahres-zeit immer mehr geschwächt wurde, so gelang es an diesem Tage Hocheund Pichegrü (s. diese Art.) die Oesterreichischen Linien an der Mot-ter zu durchbrechen, nnd Wuemsern mit seiner Armee zum Rückzugeüber den Rhein zu nöthigen. Wurmser verließ die Armee, ging nachWien zurück, und kam erst im August 1795 wieder zur Armee. DieFranzosen , welche nach und nach bis aufs rechte Rheinufer vorgerücktwaren, und Mannheim durch Capitulakion erobert hakten » griff Wurm-ser am 18km October i» ihrem verschanzten Lager vor Mannheim an,eroberte cS, und schloß Mannheim auf dem rechten Rheinuser ein.Da gleich darauf auch Clairfait am scsten Ockbr. Pichegrü'nauf dem linken Rheinufer zurückschlug, so konnten die Oesterreichcreinen neuen Angriff auf Mannheim wagen , welches sich auch scheuam orten Novbr. an Wurm fers. Armee ergehen mußte. Da zu An-fänge des Feldzugs >796 die Ocsterreichische Armee am Rheine sichin zwei Armeen, in die Ober-Rhein-Armee und in die Nie-der - Rhe i n - Ar me e, theiltr, und erster», von Wurmser komman-dirt, an die letztere (deren Chef Erzherzog Carl war) und dieOcsterreichische Armee in Italien sehr viele Verstärkung, und an letz-tere allein 20,00c» Mann, abgehen mußte; so war sie gleich vom An-fänge des Feldzugs so geschwächt, daß sie bloß auf Vcrtheidigung sicheinschränken und, nach einem Angriff des General Moreau (s. dies.Art.), am i4tcn Juni sich unter die Kanonen der Rheinschanze vonMannheim zurückziehcn mußte. Bonaparte's Eroberungen in Ita-lien, welcher die den Oesterreichern einzig gelassene Residenz Mantuaselbst blockirte, nöthigten Oesterreich, für die Erhaltung dieser Residenzbesorgt zu scyn, um dadurch die Französische Armee in Italien voneiner Vereinigung mit den übrigen Französischen Armeen abzuhalten,und besonders durch einen glücklichen Kampf in Italien dem Kriegeeine andere Wendung zu geben. Wurmser erhielt an BeaulirusStelle jetzt das Commando in Italien zn Ende des Juni >796- An-sehnlich mit Truppen verstärkt, brach er am 24kcn Juli mit seinerArmee auü Tirol auf. Anstatt daß Bonaparte das Schicksal Man-tuas durch eine Schlacht entscheiden wollte» hatte Wurmser die Ab-sicht , nicht allein diese Festung zu entsetzen, sondern auch zugleich dieFranzösische Armee in Italien in den Flanken und im Rücken anzu-greifen. Am 24ten Juli machte rr daher einen allgemetneu Angriffauf die ganze Französische Armee bei Mantua; es gelang ihm wirk-lich, nicht allein diese durch zwei Corps seiner Armee auf beiden Sei-ten einzuschließen, sondern noch ein dritte- Corps in Rücken derselben